EM Gruppe A Quoten & Tipps

Gruppe A

Definitiver Topfavorit der Gruppe A ist das französische Nationalteam, trainiert von Didier Deschamps. Weiter vertreten in der Gruppe sind die Schweizer, Albanien und Rumänien. Der erste Platz der Gruppe scheint schon vor beginn der Europameisterschafts an die Équipe Tricolore vergeben. Wer sich den zweiten Platz schnappen wird, bleibt hingegen spannend bis zur letzten Sekunde.

Rumänien

Die fünfte EM-Teilnahme nach den Jahren 1984, 1996, 2000 und 2008 soll mehr werden, als ein bloßes Schaulaufen der Jungtalente, welche die Rumänen Jahr und Jahr hervorbringen. Die Chancen stehen generell auch gar nicht so schlecht, betrachtet man die bis auf Frankreich durchaus ausgeglichene Gruppe. Kapitän Vlad Chiriches erlebte nach dem Wechsel von den Tottenham Hotspurs zum SSC Neapel eine eher durchwachsene Saison. Nationaltrainer Iordanesco weiß, dass es vor allem auf eine stabile Defensive ankommen wird, um die Gruppe gut zu überstehen.

Dass ausgerechnet sein Kapitän und Innenverteidiger Chiriches unter mangelnder Spielpraxis leidet, spielt ihm nicht unbedingt in die Karten. Auch Kreativtalent und Mittelfeldmotor Maxim vom VfB Stuttgart erlebte eine alles andere als perfekte Saison 2015/2016, an deren Ende sogar der direkte Abstieg in die zweite Liga steht. Dass Maxim mit in die zweite Liga geht ist ausgeschlossen, vielleicht nutzt er ja die EM dazu, sich für einen neuen Verein zu empfehlen. Die Rumänen werden sich auf ihre grundsolide taktische Ausrichtung konzentrieren müssen, um die Gruppenphase zu überstehen.

Albanien

Albanien zählt neben Island, Wales und Nordirland zum vierten Debütant bei der EM 2016 in Frankreich. Selbsterklärend, dass das Team um Italiener Gianni di Biasi hochmotiviert und fern von jeder Erwartungshaltung in die drei Spiele geht. Hoffnung der Albaner ist Elseid Hysaj, beim SSC Neapel unter Vertrag – er machte in der abgelaufenen Serie A Saison insgesamt 37 Spiele und entwickelte sich dabei zu einem verlässlichen und technisch versierten Leistungsträger. Gianni di Biasi holte ihn bereits früh zur Nationalelf Albaniens dazu, er debütierte mit gerade einmal 19 Jahren.

Hier ist des Italieners Handschrift zu erkennen: Talente ausfindig machen, sie behutsam aufbauen und je nach Charakterstärke relativ schnell als Grundpfeiler der Nationalmannschaft aufbauen. Neben Hysaj ist auch Ergys Kace ein solches Talent. Der 22-jährige spielt im defensiven Mittelfeld, sammelte in Griechenland bei PAOK Saloniki reichlich Erfahrung und debütierte wie Hysaj auch unter di Biasi mit gerade einmal 19 Jahren.

Die Ausrichtung Albaniens ist klar strukturiert. Es handelt sich um eine talentierte Mannschaft, die über die Jahre zusammengewachsen ist und in welcher sowohl Jungtalente als auch erfahrene Köpfe gemeinsam für den ein oder anderen Sieg kämpfen werden. Beziehungsweise, um genauer zu sein: Um die ersten Punkte bei der ersten EM-Teilnahme.

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Schweiz

Ein Blick auf den Kader zeigt, welch Potenzial in der Schweizer Nationalmannschaft steckt. Neben Spielern wie Xhaka, Rodriguez und Sommer, die aus der Bundesliga bekannt sind, finden sich weitere schlagkräftige Charaktere wie der ehemals bei den Bayern unter Vertrag stehende Xerdan Shaqiri, jetzt bei Stoke City, oder auch Lichtsteiner von Meister Juventus Turin. Mit im Aufgebot wird auch das erst 19-jährige Sturmtalent Breel Embolo stehen. In der vergangenen Saison erzielte der Schweizer mit Wurzeln in Kamerun für den FC Basel 10 Treffer und konnte 7 weitere vorbereiten. Auch in der Europa League war er an 4 Treffern direkt beteiligt, was ihn nur noch wertvoller macht.

Aktuell wird er mit einem Marktwert von um die 20 Millionen Euro gelistet, neben Interesse aus der Premier League ist auch ganz aktuell der RB Leipzig in den Poker um den Stürmer eingestiegen. Wo auch immer es für Embolo hingehen wird: Eine erfolgreiche EM wird ihn für die Interessenten nur noch teurer machen. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Sammelsurium aus Talent, Erfahrung und Raffinesse unter Trainer Valdimir Petkovic bei der EM behaupten wird. Alles andere als ein Weiterkommen und zumindest das Viertelfinale wäre eine Enttäuschung, zumindest mit einem Blick auf das Kaderpotenzial.

Frankreich

Diese EM soll das Nonplusultra für die Franzosen werden. Alles andere als eine Finalteilnahme wäre mit dem Scheitern Deschamps’ gleichzusetzen. Das mag im ersten Moment wie eine radikale Aussage klingen, ist aber nach den teils divenhaften Auftritten der letzten Jahre vollkommen legitim. Nach Meuterei gegen den Trainer, verletzungsanfälligen Stars und jüngst dem Erpressungsskandal um die Stars Benzema und Valbuena sieht es für die Franzosen alles andere als nach einer ruhigen Vorbereitung aus. Gerade für Benzema, dem eigentlichen Anführer der Équipe Tricolore, wurde der Erpressungsskandal zum Verhängnis – es folgte nämlich die bedingungslose Ausbootung.

Damit bleibt Deschamps im Sturm zwar immer noch ein breites Spektrum Qualität, wobei ein offensives Juwel wie der Stürmer von Real Madrid nur schwer zu ersetzen sein wird. Auch nicht dabei ist Franck Ribéry von den Bayern, der, nachdem er eine Behandlung einer Verletzung im Nationalteam verweigerte, ebenso aus dem Kader gestrichen wurde. Abseits der Nebenkriegsschauplätze stehen aber immer noch Stars wie Paul Pogba von Meister Turin oder Antoine Griezmann von Champions League Finalteilnehmer Atlético Madrid bereit. Im Sturm geht das Duell der Premier League Stürmer Giroud vom FC Arsenal und Martial von ManU sehr wahrscheinlich an die Gunners. Alles in allem bleibt Deschamps trotz dem Fehlen von zwei absoluten Superstars eine herausragende Truppe, aus der er das Beste herausholen muss.

Wettquoten

Das letzte Gruppenspiel wird wahrscheinlich auch das spannendste werden. Die Schweiz trifft in diesem nämlich auf Frankreich. Die Wettquoten stehen für diese Begegnung laut Tipico bei 4,5 : 3,4 : 1,85 – drei Punkte für Frankreich werden definitiv erwartet. In den letzten fünf Begegnungen der beiden Teams gab es lediglich einmal einen Sieg für die Franzosen, die anderen Spiele endeten alle Unentschieden. Je nachdem wie beide Teams ihre vorherigen Matches gegen Rumänien und Albanien gestalten, kann es in diesem Duell zu einem Showdown kommen, in dem ein Dreier alles sein wird, was zählt.

Laut den Tipico-Wettquoten hat Albanien die geringsten Chancen auf einen Sieg, bringt damit auch die größtmöglichsten Gewinne. Als Debütant sind die Albaner definitiv für eine Überraschung gut, ob es soweit kommen wird, bleibt spannend bis zur letzten Minute. Gerade Gruppe A der EM ist zwar eigentlich mit klaren Favoriten besetzt, die aber gleichzeitig wie beispielsweise Frankreich unter einem enormen Erolgsdruck stehen. Und unter Druck passieren bekanntlich immer wieder schmerzliche Fehler.

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