EM Gruppe B Quoten & Tipps

Gruppe B

Die wahrscheinlich stärksten Teams in Gruppe B sind Russland und England. Für die Briten wird es wie bei jedem Turnier der letzten Jahre darum gehen, nicht zu früh auszuscheiden. Die Kaderplanung der Russen ist voll auf die WM 2018 im eigenen Land ausgerichtet, die EM 2016 dient quasi als Generalprobe für das, was noch kommen soll. Das slowakische Nationalteam bildet mit den Walisern das Doppel, welches es voraussichtlich am schwersten haben wird, über die Vorrunde rauszukommen. Oder schlägt bei der EM die Stunde von Waliser und Real-Superstar Gareth Bale?

Russland

Vier mal waren die Russen bereits bei einer EM dabei, mehr als das Halbfinale 2008 ist bisher nicht herausgekommen. Und das wird in Anbetracht der eigentlichen Ausrichtung des Teams auch bei dieser EM in Frankreich nicht wirklich anders werden. Der Fokus liegt wie bereits erwähnt auf der WM 2018 im eigenen Land. Nach einem Umbruch in der spielerischen Ausrichtung nach den erfolgreichen Jahren unter Fabio Capello ist es nun an Leonid Slutski, die Mannschaft richtig auszurichten und aufzubauen. Wirkliche Superstars wie in den letzten Jahren hat die “Sbornaja”, wie sie im Volksmund auch genannt wird, nicht zu bieten.

Der Erfolg in der Jugendarbeit lässt auf sich warten, auch wird bedeutend weniger Spielermaterial ins Ausland transferiert. Akinfeev und Dzagoev sind noch die bekanntesten Namen, beide bei ZSKA Moskau unter Vertrag. Schmerzlich fehlen wird der dribbelstarke Linksaußen Cheryshev von Real Madrid, der sich einer Operation unterziehen musste und damit für die EM ausfällt. Trainer Slutski muss zeigen, dass es ihm gelingt, aus dem derzeitigen Spielermaterial das herauszuholen, was es braucht, um mindestens die Vorrunde zu überstehen. Alles andere wäre mit einem Scheitern, also sehr wahrscheinlich auch mit einer folgenden Entlassung gleichzusetzen.

Slowakei

Die Slowakei ist einer der beiden EM-Neulinge der Gruppe B. Für Aufsehen sorgte vor allem ihr 2:1 Sieg in der EM-Qualifikation gegen die spanische Nationalauswahl. Das Team von Trainer Jan Kozak, der mit einem Punkteschnitt von 2,19 bei 21 Spielen absolut erfolgreiche Arbeit vorweisen kann, gilt als technisch versiert und außerordentlich leidenschaftlich. Allen voran ist Marek Hamsik vom SSC Neapel zu nennen, der nicht nur durch seine Frisur zu den auffälligsten Charakteren der Slowaken zählt. Seine Position im offensiven Mittelfeld füllt er mit feinster Technik und gnadenloser Passgenauigkeit aus, er ist ein emotionaler Leader, wie ihn ein jeder Trainer sich wünscht.

Gleichauf was die Führungsqualität angeht steht Martin Skrtel bereit, der dank seiner Erfahrung von 79 internationalen Einsätzen für die Slowakei eine gehörige Ladung Qualität und Ruhe mitbringt. Seine Saison bei Klopps FC Liverpool lief durchwachsen, beim Saisonendspurt fand er sich öfter auf der Ersatzbank wieder. Dennoch dürfte er der entscheidende Leitwolf sein, der mit seiner Spielübersicht und Antizipationsfähigkeit ein wichtiges Mitglied der Defensivabteilung darstellt. Für die Slowaken geht es also, EM-Debüt hin oder her, definitiv um mindestens eine Qualifikation für das Achtelfinale.

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Wales

Der zweite EM-Debütant ist mehr oder weniger nur eine Person. Wales ist Gareth Bale, Gareth Bale ist Wales. Der Außenstürmer von Real Madrid erlebte nach anfänglichen Startschwierigkeiten in der spanischen Primera Divison eine gute Saison 15/16 und kommt auf 19 Tore und 11 Torvorlagen für die Madrilenen. Im Nationalteam erzielte er in 54 Länderspielen 19 Treffer und ist der unumstrittene Superstar der Waliser. Neben ihm stehen typisch britische Kämpfernaturen bereit, bei denen der ein oder andere feine Techniker noch zu finden ist. Wie beispielsweise Joe Allen vom FC Liverpool, mit 26 Jahren im besten Fußballeralter, oder aber Andy King vom Überraschungsmeister Leicester City.

Die Waliser sind natürlich als Neuling immer Außenseiter, erreichten aber in ihrer Qualifikationsrunde zur EM hinter den Österreichern den zweiten Platz und konnten ihre Qualitäten in allen Mannschaftsteilen immer wieder unter Beweis stellen. Nationaltrainer Chris Coleman ist durch die erfolgreiche Qualifikation ein Platz in den Geschichtsbüchern sicher, doch auch er wird nicht müde zu betonen, dass es ihm um mehr geht, als bloß “mitzuspielen”. Und ausgerechnet der Trainer, welcher die Premier League aus dem Effeff kennt, da er als Spieler und Trainer verschiedenste Vereine durchwanderte, trifft nun unter anderem auch auf das englische Nationalteam. Besser kann es nicht werden und gleichzeitig ist dieses Spiel auch die beste Chance, um über sich hinauszuwachsen.

England

Der Erfolg der Three Lions trägt einen Namen: Roy Hodgson. Der 64-jährige Brite schaffte es, eine wirkliche miese Bilanz seiner Vorgänger vergessen zu machen. Und das, man muss es erwähnen, bei einer so kritischen Presse wie der in England vertretenen Verlagshäuser. England war das erste Team, das sich für die EM in Frankreich qualifizierte. Damit verstummte jegliche Kritik bereits im Keim. Schon am siebten Spieltag stand die erfolgreiche Quali fest, eine makellose Bilanz mit teilweise genial anzuschauenden Spielzügen stand zu Buche. Und eigentlich wäre auch alles gut, hätte es nicht eine zu frühe Veröffentlichung des EM-Kaders gegeben.

Damit kommt ausgerechnet vor einer so wichtigen EM wie der in Frankreich 2016, unnötig Unruhe in den Kader. Nichtsdestotrotz – die Briten haben das beste Spielermaterial der Gruppe B mit Spielern wie Sterling, Rooney, Kane und Hart. Auch vom Überraschungsmeister Leicester wird der ein oder andere Spieler vertreten sein, mit größer Wahrscheinlichkeit ist auch Mr. “Chat shit, get banged” Jamie Vardy dabei. In der Nationalelf trat er vor allem nach seiner Einwechslung gegen Deutschland im Freundschaftsspiel am 23. März in Erscheinung, als er spektakulär mit der Hacke in der 74. Minuten den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen konnte. Am Ende ist es wie am Anfang: Roy Hodgson hat alle Hände voll zu tun, um aus der Ansammlung von jungen Talenten und alten Erfahrenen die perfekte Balance für ein nervenaufreibendes Turnier zusammenzustellen.

Wettquoten Gruppe B

Klar, England gegen Wales ist das Spiel der Spiele! Bei Tipico steht die Quote zugunsten von England mit 1,75 : 3,6 : 5,0. Auch ersichtlich ist aber, das kein ganz klarer Favorit auszumachen ist bei dem Inselduell. Die Three Lions konnten sich in den letzten vier Spielen immer zu Null durchsetzen, der letzte Sieg der Waliser liegt über 30 Jahre zurück – und dennoch stehen die subjektiven Chancen dieses Jahr nicht ganz so schlecht. Mit 2,55 : 3,1 : 2,9 relativ ausgeglichen sind die Tipico-Quoten beim Match von Wales gegen die Slowakei.

Dieses Match wird für beide Neulinge absolut wegweisend für die nächsten beiden Begegnungen der Vorrunde sein. Wer im direkten Duell drei Punkte mitnimmt, für den stehen die Chancen auf das Achtelfinale alles andere als schlecht. Zumindest Tore scheinen bei dem Duell der beiden Teams garantiert: Bisher trafen sie zweimal aufeinander, beide Teams konnte jeweils einen Sieg heimfahren und trafen zudem bei ihrem Sieg fünf Mal ins gegnerische Tor! Spannung ist also garantiert, wenn das erste Gruppenspiel der Gruppe B am 11.06. um 18 Uhr angepfiffen wird.

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