EM Gruppe E Quoten & Tipps

Gruppe E

Schweden

Wird die Vorrunde Zlatans Meisterstück? Nachdem Schweden bereits bei der WM zusehen musste und der PSG-Sturmtank Ibrahimovic das Ausscheiden der Skandinavier bloß mit: “Eine WM ohne mich ist es nicht wert sie zu gucken” kommentierte, ist es bei der EM 2016 nun wieder soweit. Seit 2000 qualifiziert sich Schweden kontinuierlich für die EM, 2008 und 2012 war aber bereits in der Vorrunde Schluss. Für Ibrahimovic ist es mit seinen 34 Jahren die wohl letzte Europameisterschaft, und nicht nur deshalb dürfte er bis in die Haarspitzen motiviert sein, endlich mal mehr heraus zu holen. Die EM findet nämlich in seiner neuen Heimat Frankreich statt.

Nach einer grandiosen Saison 15/16 für Paris St. Germain, in welcher er in 29 Spielen 34 Treffer erzielen und 13 weitere vorbereiten konnte, dürfte sein sowieso schon eiffelturmgroßes Selbstbewusstsein nur noch gigantischer geworden sein. Beste Voraussetzungen also, mit Schweden endlich mal mehr zu holen, als nach der Vorrunde sich verabschieden zu müssen. Spannend wird definitiv das Duell gegen die Italiener, welche sich nach dem Abschied einiger “Altersweisen” wie Pirlo und Co noch finden und beweisen müssen. Ibrahimovic spielte in seiner Karriere bei beiden Mailand-Clubs sowie beim diesjährigen Meister Juve, kennt also Spielweise als auch Mentalität der Squadra Azzurra aus dem Effeff. Vorteil Schweden also? Würde man Ibracadabra fragen, dann wäre seine Antwort mit Sicherheit selbstbewusst, oder aber beledigend arrogant. Vielleicht auch beides.

Italien

Auch bei den Italienern wird es für eine Legende das wahrscheinlich letzte große Turnier. Gianluigi Buffon, der Torhüter, welcher gefühlt seinen wahrscheinlich achten Frühling erlebt, steht vor der Aufgabe, ein neu aufgebautes Team mit einigen jungen Talenten zu stützen und konzentriert durch 90 Minuten Spitzenfußball zu führen. Gemeinsam mit Trainer Antonio Conte bringt es Gigi Buffon übrigens auf mehr als 25 Jahre Juventus Turin. Conte war zu seiner Zeit Mittelfeldspieler, was sich auch auf die Spielweise der Squadra Azzurra auswirken könnte. Nach Pirlos Abschied aus der Nationalelf klafft nicht nur ein kreatives, sondern auch ein emotionales Loch in der italienischen Elf.

Noch gibt es keinen adäquten Ersatz, doch gerade eine Europameisterschaft bietet die beste Kulisse, um über sich selbst hinauszuwachsen. Das gilt vor allem für die jungen Talente wie El Shaarawy vom AS Rom oder aber Federico Bernadeschi vom AC Florenz. Eine Person sucht man hingegen vergebens: Skandalnudel Balotelli! Der trainingsfaule Stürmer, der bei der EM 2012 die deutsche Elf von Jogi Löw noch aus dem Turnier doppelte, hat nicht nur mit einem Leistungstief zu kämpfen, sondern vor allem auch mit einem Image-Problem. Wie auch immer, Italien ist ein bisschen die Wundertüte, welcher man durch das Zusammenspiel aus traditionell taktischer Raffinesse als auch einer kämpferischen Note immer Chancen zurechnen sollte.

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Belgien

Dem dritten im Bunde droht eine Karriere wie Marko Marin. Was das bedeutet, löst sich am Ende dieses Absatzes auf. Es handelt sich wieder einmal um das Team, welches als “goldene Generation” angekündigt, aber am Ende meistens mit Plastik-Lorbeeren die Heimreise antritt. Richtig, es geht um Belgien. Manch andere Länder wären stolz auf ein solch unbeschreiblich breites Sammelsurium aus Talent, Technik, Spielverständnis und Agilität. Die Belgier wissen um ihre scheinbar gesegnete Jugendarbeit, und dennoch ist die Viertelfinalniederlage gegen Argentinien bei der WM 2014 immer noch nicht wirklich verdaut. Bei Spielern wie Mittelfeld-Ass Kevin de Bruyne, dem feinen Techniker Eden Hazard, Kraftprotz Romelu Lukaku und Lockenkopf Axel Witsel denkt man an die Aufstellung bei FIFA 2016 für die Konsole – aber es handelt sich tatsächlich um eine Auswahl der belgischen Nationalspieler.

Auf dem Papier eine gigantische Zusammenstellung, in der Wirklichkeit aber quietscht es ganz schön in der Maschinerie. Eden Hazard durchlebt mit Chelsea diese Saison Hoch und Tiefs wie man sie normalerweise nur auf der Wetterkarte im April zu sehen bekommt, und de Bruyne von Manchester City ist nach seiner schweren Knöchelverletzung alles andere als fit, geschweige denn ohne Bedenken belastbar. Was auch immer passiert, Belgien muss endlich zu Potte kommen und sollte mit seiner Ansammlung von Talent und Teamgeist endlich mal was reißen. Sonst droht eine durchwachsene Karriere, wie man sie von anderen ewigen Talenten wie Deisler, Götze oder dem bereits erwähnten Marko Marin kennt. Und das will ja niemand. Vor allem auch, weil kaum einer weiß, wer Marko Marin überhaupt ist.

Irland

Das Bild von den Galliern gegen Cäsar zu bemühen, wäre eventuell etwas ausgelutscht. Und trotzdem passt es außergewöhnlich gut auf das letzte Team in der Gruppe E. Mut, Leidenschaft und Martin O’Neill: Das ist das Irland von 2016. Erst zum dritten Mal sind die Iren bei einer Europameisterschaft dabei, haben sich dieses Mal aber definitiv zu Recht qualifiziert. In einer Gruppe mit solch starken Teams ist es für das zumindest was den Erfolg in der Fußballgeschichte angeht kleinen Land ein wirklich großes Ding, dabei zu sein. Ob man sich in der Vorrunde durchsetzen kann? Die Chancen dafür stehen eher schlecht, wobei genau das der ganz entscheidende Moment der Inselkicker sein kann.

Wie gern unterschätzt man ein Team aus mehr oder weniger Nobodys, bei dem ein 35-jähriger Robbie Kean der einzige wirklich zu nennende Superstar zu sein scheint. Das Team ist aber allemal mehr als eine Mischpoke aus Kneipenschlägern mit breitem, unbeweglichen Kreuz, starkem Schussbein und mausedünnen Standbein. Martin O’Neill hat es geschafft, ein Team zusammenzustellen, das nicht nur die typisch britischen Eigenschaften wie Kopfballhoheit und Zweikampfstärke vereint, sondern auch eine gewisse taktische Qualität mit sich bringt. Ob das gegen die durchweg talentierten und großen Teams ausreicht, bleibt aber durchaus zu bezweifeln.

Wettquoten Gruppe E

In Gruppe E finden auch laut Wettquoten mit die knappsten Duelle statt. Am interessantesten wird wahrscheinlich die Partie zwischen Italien und Schweden, bei den zurückliegenden Begegnungen gab es hier immer sehr knappe Ergebnisse. Die Tipico-Quote sieht hingegen Italien relativ deutlich vorne, die Quote steht bei 1,95 : 3,5 : 4,0. Das letzte Gruppenspiel der Schweden findet gegen Belgien statt und wird damit zu einem absoluten Kracher. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften liegt mehr als 16 Jahre zurück, was es schwer macht, die Historie zu bemühen.

Laut Tipico liegt der Vorteil bei Belgien, die Quote beim Spiel Schweden gegen Belgien lautet 5,0 : 3,6 : 1,75. Und dennoch wird ein Spiel wie das Abschlussmatch der Gruppe E alles andere als ein Selbstläufer, vergleichbar mit einem Pokalendspiel. Wer seine Punkte vorher nicht macht, wird alles im letzten Match in die Wagschale werfen müssen. Da ist Nervenstärke gefragt, die eine junge Mannschaft wie die Belgier erst noch beweisen muss.

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